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Christoph Dohr

aktualisiert
Dienstag, 10.09.2019 9:40

I058

1850 (?) | Tafelklavier anonym, Spinett-Bauweise

Ein Tafelklavier ohne Herstellerangabe in der von mir so benannten, selten anzutreffenden "Spinettbauweise": Im Gegensatz zur üblichen, von mir so benannten "Klavichord"-Bauweise, bei der sich die tiefste Saite vorne (Verlauf von ca. hinten links nach ca. vorne rechts) und die höchste Saite hinten [nahe der Korpusrückwand] im Instrument befindet, verhält es sich bei diesem Instrument umgekehrt: Die tiefste Bassaite ist hinten (Verlauf von ca. vorne links nach ca. hinten rechts). Die Hammerkopfreihe befindet sich daher - analog zur Springerreihe im Spinett - vorne im Instrument. [Beim Klavichord und beim herkömmlich gebauten Tafelklavier befindet sich die Anschlagslinie hinten im Instrument.]

deutsches Tafelklavier, anonym ca. 1850 deutsches Tafelklavier, anonym ca. 1850
deutsches Tafelklavier, anonym ca. 1850 deutsches Tafelklavier, anonym ca. 1850

 

  • Länge: 1829 mm
  • Breite: 886 mm
  • Korpushöhe (mit/ohne Deckel): xxx mm / xxx mm
  • Gesamthöhe 845 mm
  • Umfang: C1 – f4 = sechseinhalb Oktaven
  • vorderstimmig, Wiener Mechanik
  • zwei gusseiserne Spreizen
  • doppelt nach vorne klappbares, sich in den Tastenraum faltendes Notenpult
  • ein Pedal: Dämpfungsaufhebung ("forte")
  • vier balusterförmige Einzelbeine

Provenienz: Erwerb 2009 aus Hamburger Privatbesitz/Nachlassverwaltung Dr. Margarete Schmolke.